Google ersetzt kostenlose Gems durch Bezahl-Skills
Google stellt die kostenlosen KI-Assistenten »Gems« voraussichtlich am 20. Oktober ein. Als Ersatz führt das Unternehmen die kostenpflichtigen »Skills« ein, die ein teures Abo erfordern.
Europäische Anwender und Geschäftskunden verlieren durch die restriktive Freigabe vorerst komplett den Zugriff. Nutzer müssen ihre bestehenden Assistenten offenbar händisch in das neue System übertragen. TestingCatalog - Google may retire Gems in October, forcing migration to Skills Google plant, die benutzerdefinierten »Gems« in der Gemini-App scheinbar zum 20.
Oktober abzuschalten. Als Ersatz dienen die neuen »Skills«. Der Haken für Anwender: Die neue Funktion setzt ein Abonnement voraus und ist in Europa momentan noch gesperrt.
Versteckter Hinweis in der App Ein verborgener Warnhinweis hinter einem Feature-Flag der Gemini-Web-App fordert Anwender auf, ihre angelegten Gems rechtzeitig zu sichern. Sie sollen diese künftig als Skills neu aufbauen. Google hat das Datum offiziell noch nicht bestätigt.
Bislang stehen Gems allen Anwendern kostenlos in der Seitenleiste der App zur Verfügung. Skills laufen hingegen innerhalb der neuen Umgebung Gemini Spark. Sie erfordern zwingend ein bezahltes Abonnement für Google AI Pro oder Ultra. + Quelle: testingcatalog.com Europa und Geschäftskunden bleiben außen vor Für Nutzer in Deutschland und dem Europäischen Wirtschaftsraum bedeutet der Wechsel aktuell einen kompletten Verlust.
Skills sind hier, genau wie in Großbritannien und der Schweiz, aktuell nicht verfügbar. Spark startete erst Ende Juli für Pro-Abonnenten in rund 160 Ländern, ließ Europa aber aus. Auch Geschäftskunden stehen vor einer Hürde.
Google hat Gems zwei Jahre lang gezielt für den Einsatz in Unternehmen beworben und tief in Google Drive sowie Gmail integriert. Die neuen Skills unterstützen bislang jedoch überhaupt keine Arbeits- oder Schulkonten. Für Unternehmen wird das Update damit zu einem Migrationsproblem.
Andererseits wäre es auch äußerst merkwürdig, wenn Google spätestens zum Wechsel keine Alternative in Europa anbieten würde. Anzeige Kein automatischer Umzug Der Warnhinweis lässt zudem eine automatische Übernahme der bisherigen Einstellungen vermissen. Wer sich Bibliotheken mit spezifischen Anweisungen aufgebaut hat, muss diese voraussichtlich einzeln als Skill neu anlegen.
Für Google wäre dies der zweite große Umbau innerhalb eines Jahres.